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Motto: "Warum es sich lohnt..."

Adventlicher Gottesdienst des Polizeipräsidiums Südosthessen in Seligenstadt

Blick in den Altarraum

Altarraum Basilika Seligenstadt mit dem hessischen Polizeiorchester

Einhardbasilika Seligenstadt: Samstag vor dem 2. Advent. Ökumenischer Gottesdienst mit dem Landespolizeiorchester. „Lasst uns herausfinden, was es bedeutet, Menschen der Hoffnung zu sein.“

Bereits im 27. Mal hatte das Polizeipräsidium Südosthessen im Jahr 2024 gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Polizeiseelsorge zum Ökumenischen Adventsgottesdienst eingeladen. Und mehr als 400 Besucher*innen kamen zu der besonderen Feier, die wie immer in der Einhardbasilika zu Seligenstadt am Samstag vor dem 2. Advent stattfand. Der Gottesdienst mit der musikalischen Begleitung des hessischen Landespolizeiorchester stand unter dem Motto: "Warum es sich lohnt..."

Im Advent innehalten

Die Leitende Polizeipfarrerin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Barbara Görich-Reinel gestaltete die Liturgie des Gottesdienstes. Sie beantwortete die Frage des Mottos der Feier, warum es sich lohne, so: „Polizei und Bürgerschaft suchen den Frieden. Das lohnt sich auf jeden Fall.“

Pfarrer Till Wisseler, evangelischer Polizeiseelsorger im Bereich Main-Kinzig, sagte in seiner Ansprache, es lohne sich im Advent innezuhalten, auf die Stimmen anderer zu hören, sich miteinander zu verbinden und als „Fürsprecher des Lebens“ Anwalt des Lebendigen zu sein. Wisseler ließ auch einzelne Besucher:innen zu Wort kommen, die davon erzählten, was sich in ihrem Leben lohne. Zum Beispiel in Seligenstadt zu leben. Oder jungen Polizist:innen im Dienst Zufriedenheit zu vermitteln. Oder anderen Menschen zu helfen.

Die katholische Polizeiseelsorgerin Anna Albert forderte in ihrer Predigt über die von der Bibel erzählte Begegnung von Maria und Elisabeth dazu auf, sich in der Adventszeit von Maria inspirieren zu lassen: „Lasst uns herausfinden, was es bedeutet, Menschen der Hoffnung zu sein.“ Sie bezeichnete den Polizeidienst beispielhaft als Zeichen von Verantwortung und Hingabe und sagte: „Liebe und Gerechtigkeit kann durch uns sichtbar werden.“ Es gehe darum, „Ja zur Verantwortung“ zu sagen.

„Zeichen der Verbundenheit mit der Polizei“

Für das Polizeipräsidium Südosthessen in Offenbach begrüßte dessen Vizepräsidentin Anja Wetz die Besucher:innen des Konzerts und würdigte deren Anwesenheit als „Zeichen der Verbundenheit mit der Polizei“. Das Polizeiorchester spielte Advents- und Weihnachtslieder und begleitet zusammen mit der Orgel den Gemeindegesang. Die musikalische Leitung hatte Edgar Sterkel. Die Feier wurde auf Seiten der Polizei vom Team der Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Präsidiums vorbereitet und durchgeführt.

Kollekte für den "Wünschewagen": Schwerstkranken noch einmal einen Herzenswunsch erfüllen

Die Kollekte des Gottesdienstes in Höhe von 1.552 Euro war bestimmt für das ehrenamtliche Engagement des „ASB Wünschewagens“. Die Spenden wurden nach der Feier unmittelbar an Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) übergeben. Dieses ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt des ASB erfüllt schwerstkranken Menschen einen besonderen Wunsch und fährt sie gemeinsam mit Angehörigen und Freund:innen noch einmal an ihren „Lieblingsort“. Den Wünschewagen des ASB für das Rhein-Main-Gebiet gibt es seit 2017, er ist in Frankfurt stationiert.

Die Pressemeldung des PPSOH: Ökumenischer Gottesdienst des Polizeipräsidiums Südosthessen


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